10 Dos: so wird die Jobmesse ein Erfolg!

1# Anreise

Was ist zu beachten? Informieren Sie sich einen Tag vorher über die Strecke, mögliche Haltestellen, Fahrtzeiten (inkl. Verkehrslage) oder Parkplätze. Werfen Sie auch einen Blick auf die Wettervorhersage.

2# Achten Sie auf Ihr Outfit 

Sie strahlen Professionalität aus, wenn Sie sich der Branche und dem Berufsfeld angemessen kleiden. Als Faustformel gilt: ziehen Sie sich so an, als würden Sie zu einem Vorstellungsgespräch gehen. Haben Sie eine längere Anreise, empfiehlt sich ein Wechseloutfit mitzunehmen und erst auf Toilette vor Ort das Business Outfit anzuziehen. Ebenso verhält es sich mit den Schuhen. Ein Messetag kann durchaus lang werden, denken Sie daher an ein bequemes Schuhwerk oder ein Paar zum Wechseln. Des Weiteren macht es einen guten Eindruck, wenn Sie nur mit Ihrem Bewerbungsfolder und was zu Schreiben auf die Recruiter zu gehen. Geben Sie Jacken, Regenschirm, Schal, Mütze und Rucksäcke daher an der Garderobe ab.
Folgende „Accessoires“ runden Ihren Auftritt ab: Deo, Kaugummis oder Pfefferminzbonbons, Desinfektionsgel, Schmerzmittel gegen Kopfschmerzen, welche bei Sauerstoff- und Wassermangel im Messegeschehen durchaus schnell auftreten können.

Zeitfaktor auf Jobmessen

3# Der Zeitfaktor

Planung ist die halbe Miete: Tendenziell ist gegen mittags und nachmittags weniger los, als in den frühen Morgenstunden. Die Personaler sind also wesentlich entspannter und haben mehr Zeit. Allerdings kann es sein, dass die Konzentration bei dem ein oder anderen bereits nachlässt. Wenn Sie unter Zeitdruck gestresst sind und die anderen Bewerber im Nacken nicht ausblenden können, ist ein Standbesuch in den späteren Messestunden empfehlenswert. Mögen Sie noch Vorträge oder Workshops besuchen, informieren Sie sich bitte bereits online, wann diese stattfinden. Verschaffen Sie sich auch vorab einen Überblick, welche Arbeitgeber Sie treffen möchten und kalkulieren Sie mit ausreichend Zeit. 

4# Wie im Business: die Terminvereinbarung

Falls möglich können Sie vor der Jobmesse eine Terminabsprache mit Ihren Wunschunternehmen treffen. Dies signalisiert, dass Sie ernsthaft an einer Position und dem Arbeitgeber interessiert sind und verschafft Ihnen einen zeitlichen Vorsprung, müssen Sie nun nicht mehr in der Schlange anstehen. Bei vorterminierten Pre-Interviews, wie beispielsweise auf den T5 JobMessen, suchen Sie sich einen passenden Zeitslot aus und laden Ihren Lebenslauf hoch. Das T5 Team wird in Absprache mit dem gewünschten Arbeitgeber Ihren Termin bestätigen oder absagen. Gibt es keine solche Gelegenheit, lohnt ein Blick in die Messekataloge der jeweiligen Veranstaltungen. Hier werden in den Unternehmensprofilen auch meist die richtigen Ansprechpartner mit Kontaktdaten genannt. Ein weiterer Weg wäre über den Kontakt einer Stellenanzeige eines ausstellenden Arbeitgebers zu gehen.

5# Elevator Pitch: Ihr gelungener Auftritt

Stellen Sie sich vor, Sie haben nur eine Aufzugsfahrt Zeit Ihr Gegenüber von sich zu überzeugen. Auf die Schnelligkeit Ihres Redeflusses kommt es hierbei natürlich nicht an. Vielmehr müssen Sie es schaffen mit einer kurzweiligen und vor allem prägnanten Rede auf den Punkt zu kommen sowie Neugierde zu wecken. Ähnlich verhält es sich an einem Messestand. Die Schlangen sind lang und die Konzentration auf beiden Seiten nicht unendlich. Machen Sie sich daher noch zu Hause Gedanken, was Sie über sich erzählen können. Folgende Fragen helfen Ihnen Struktur reinzubringen: Wer bin ich? Was kann ich? Was will ich?

6# Stellen Sie die richtigen Fragen

Auf einer Jobmesse können Sie viel über ein Unternehmen erfahren. Sei es durch Beobachtung (wie verhält sich das Standpersonal untereinander, wie sind die Mitarbeiter gekleidet?) oder durch gezielte Fragen. Hier sollten Sie solche stellen, deren Antworten Sie nicht der Unternehmenswebsite oder dem Messekatalog entnehmen können. Also fragen Sie zum Beispiel nicht nach der Unternehmensgröße, dem Geschäftsfeld oder den Standorten. Gehen Sie lieber auf konkrete Stellenanzeigen ein, klären Sie ab, ob Ihr fachliches Know-how ausreichend ist, an welchen Projekten gerade gearbeitet wird oder wie sich ein typischer Arbeitsalltag im Bereich XY gestaltet. Wichtig: Notieren Sie sich im Vorfeld Ihre Fragen, damit Sie sie vor lauter Aufregung nichts vergessen.

Lebenslauf auf Jobmessen

7# Halten Sie Ihren Lebenslauf bereit

Und zwar auf USB-Stick und mehrmals auf Papier. Nicht jedes Unternehmen möchte mit einem Stapel CVs von der Messe gehen, oft wird man auf das Online-Bewerbungsverfahren hingewiesen. Für solche Unternehmen ist es im Gespräch aber trotzdem hilfreich, wenn der Werdegang ausgedruckt vor ihnen liegt. Einzelne Stationen oder Kenntnisse können so besser erfasst werden.

8# Das Warm-up: denn Übung macht den Meister

Setzen Sie sich ein persönliches Messeziel. Möchten Sie gute Kontakte knüpfen, sich nur einen Überblick über das aktuelle Stellenangebot verschaffen oder möglichst viele Lebensläufe unter die Recruiter bringen? Je nach Ziel sollten Sie vorher eine Auswahl treffen, welche Unternehmen Sie in welcher Reihenfolge treffen wollen. Vor Ort fangen Sie mit einem Arbeitgeber an, der sie zwar interessiert, aber nicht Ihr Favorit ist. „Üben“ Sie an diesem Unternehmen, wie Ihr vorbereiteter Elevator Pitch ankommt. Mit der Zeit wird sich Ihre Nervosität legen und Sie immer souveräner werden. Ihren Favoriten können Sie dann nach dem zweiten oder dritten Standgespräch ansprechen.

9# Die richtigen Kontakte aufbauen

Wenn Sie ein Gespräch anfangen, ist es sinnvoll sich mit dem passenden Gesprächspartner in Kontakt bringen zu lassen. Denn als ein an Forschung interessierter Naturwissenschaftler nutzt Ihnen zum Beispiel jemand aus der Marketingabteilung eher weniger. Wenn der richtige Mitarbeiter gerade beschäftigt ist, lassen Sie sich den Namen geben und kommen Sie später wieder vorbei. Haben Sie dann Ihr Gespräch erfolgreich geführt, können Sie sich höflich nach den Kontaktdaten erkundigen. Bei Interesse wird man Ihnen diese bereits so schon geben. Machen Sie sich nach jedem Gespräch, Notizen zum Ablauf, Gesprächspartner und Inhalt. Nach der Messe sollten Sie den Kontakt dann „nachbereiten“ und sich nochmal in Erinnerung rufen. Zum Beispiel mit einer Dankesmail für das interessante Gespräch, welches man in Zukunft gerne fortführen möchte oder mit einer Bewerbung, welche im Anschreiben Bezug auf das Messegespräch nimmt.

Pausen für Jobwall Besuche nutzen

10# Und in den Pausen? Vorbeischauen auf der Jobwall

Verschaffen Sie sich zwischendurch einen Überblick über die Stellenangebote auf dem Aushang. Nicht selten finden sich hier noch nicht zuvor veröffentliche Anzeigen von Arbeitgebern auf der Messe als auch von nicht vertretenden Arbeitgebern.