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Arbeiten im Labor

Ein durchschnittlicher Bürojob ist die Arbeit im Labor nicht. Für die unterschieldichen Ausprägungen und deren jeweilige verschiedenen Anforderungen, erfordert es, viel Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein mitzubringen. Die wichtigsten Kenntnisse können sich die im Labor beschäftigten Personen vorab während einer Ausbildung oder im Studium aneignen.  Positiv für all diejenigen, die sich für einen solchen Job interessieren, sind die Zukunftsaussichten: Die Nachfrage nach den Angeboten der Labore steigt beständig, und trotz immer mehr Fachkräfte auf dem Markt ist die Zahl der freien Stellen hoch.

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Die Arbeit in einem Labor kann zum einen der Qualitätssicherung und der Forschung dienen, der Prüfung der Inhaltsstoff-Konzentration, sowie der Einhaltung von Richtlinien. Hierfür gelten unterschiedliche Anforderungen, welche erfüllt werden müssen. 

Kleiderordnung

Mit normalen Klamotten wird hier natürlich nicht gearbeitet. Ob es nun die "volle Montur" mit Schutzbrille, Handschuhe, ein Mundschutz und/oder eine Kopfbedeckung vorgeschrieben ist oder ein Kittel ausreich, hängt von den durchgeführten Aufgaben ab. Hierbei muss selbstverständlich auf Schmuck oder auch Parfüm verzichtet werden. Getränke und Lebensmittel sind grundsätzlich im Labor verboten. 

Absolute Sorgfalt

Bei der Arbeit im Labor müssen sich die Mitarbeiter an strenge Regeln halten. Absolute Sorgfalt und eine akurate Arbeitsweseise, sowie eine vorsichtige Handhabung von Gefahrenstoffen, Proben oder Bauteilen sind Grundvoraussetzung. Andernfalls besteht das Risiko der Kontamination der Produkte und Proben sowie in manchem Labor auch die ganz reale Gefahr für Gesundheit und Leben der Mitarbeiter. Mittels wiederkehrender Schulungen werden die Regeln daher den Mitarbeitern immer wieder ins Gedächtnis gerufen.

Die richtigen Arbeitsmittel

Möbel und Gerätschaften müssen den jeweiligen Anforderungen entsprechen. Arbeitstische und -stühle müssen äußeren Einflüssen widerstehen und leicht zu reinigen sein. Nicht zu unterschätzen ist die richtige Körperhaltung der Mitarbeiter. Bei der oft vorübergebeugten Körperhaltung, müssen ergonomische Lösungen bereitgestellt werden um die Gesundheit und Kozentrationsfähigkeit der Mitarbeiter zu unterstützen.

Die unterschiedlichen Labortypen:

mikrobiologisches Labor

Bestimmung von Mikroorganismen, biologische Wirkstofftests und Materialprüfungen, die Analyse von Konservierungsmitteln, Wasseranalysen, Umweltanalytik und den Nachweis von Endotoxinen.

analytisches Labor 

In diesem Labor wird analysiert, ob die Zusammensetzung bestimmter Stoffe den gängigen Vorschriften entspricht. Hierbei kann es sich um Analysen aus der Lebensmittel- oder Kosmetikindustrie, sowie um Analysen von Trinkwasser und Gebrauchsgegenständen handeln.

Labor im Krankenhaus

Hier werden Blut- und Gewebeproben, Körperflüssigkeiten und Abstriche auf Krankheitserreger, Antikörper und andere Hinweise auf Erkrankungen untersucht.

 

 

 
 

physikalisch-technisches Labor

 Hier werden Gerätschaften und Prototypen entwickelt oder getestet. Die Mitarbeiter setzen sich, unter Einhaltung der Reinraumkriterien am Arbeitsplatz, mit Fragen der Werkzeug-, Mess-, Elektro- und Regelungstechnik auseinander
 

Umwelt- und Agrarlabore 

Analyse von Bodenproben, Düngemitteln, Tierfutter, Wasser und Lebensmitteln. Wer sich für die Land- oder Forstwirtschaft, die Tier- und Pflanzenzucht oder die Umweltbranche interessiert, ist hier gut aufgehoben.
 

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Einstieg in das Arbeiten im Labor nach Ausbildung oder Studium

Wer die Arbeit im Labor interessant findet, sollte überlegen, ob er die richtigen Voraussetzungen dafür mitbringt. Unter anderem:

  • Interesse an Naturwissenschaften (Biologie, Chemie, Physik, ... )
  • Englisch- oder Lateinkenntnisse
  • Interesse an Technik oder Umwelt
  • IT Kenntnisse
  • Sorgfältige Arbeitsweise
Arbeiten im Labor nach der Ausbildung

Nach der Erlangung des Hauptschulabschlusses oder der Mittleren Reife kann man sich zu einigen Berufen im Labor ausbilden lassen. Der größte Teil dieser Ausbildungen dauern zweieinhalb bis dreieinhalb Jahre. Folgende Varianten gibt es hierbei:

Schulische Variante: Hier erlernen die Auszubildenden den Praxispart in mehreren Praktika.

Duale Ausbildung: Hier lernen die Auszubildenden direkt praktisch im Labor und bekommen das theoretische Wissen nebenbei in der Berufsschule beigebracht.

Die möglichen Arbeitsfelder belaufen sich zum Beispiel auf die Ausbildungen für chemisch-, biologisch-, pharmazeutisch-, agrarwissenschaftlich- sowie physikalisch-technische Assistent:innen ebenso wie die für Biologie-, Chemie- und Physiklaborant:innen.  Hier kann entschieden werden, ob man in der Lebensmittel- oder der Medizinbranche tätig werden möchte, im Maschinenbau oder der Nanotechnologie, in der Kosmetik- oder der Umweltbranche, Forschung und Entwicklung sowie Analyse und Qualitätssicherung. Durch Weiterbildungen oder teilweise auch ein Studium besteht hier die Möglichkeit, beruflich aufzusteigen.


Arbeiten im Labor nach dem Studium

Die Bachelorstudiengänge Biotechnologie, Bionik, Chemische Technik und Lebensmittelsicherheit können auf die Arbeit im Labor vorbereiten.  Hierbei handelt es sich um duale Studiengänge, die also zu teilen auch in einem Labor oder Unternehmen stattfinden: Hier werden also Ausbildung und Studium verknüpft, und mit Erhalt des Bachelors schließt man auch direkt seine Ausbildung ab. In vielen der Unternehmen, die Bachelorstudenten akzeptieren, ist die Chance der Übernahme relativ hoch. 

Für einen der genannten Studiengänge ist entweder das Abitur oder eine fachgebundene Hochschulreife Voraussetzung. Es gibt aber auch andere Berufe, die sehr viel mit Laborarbeit zusammenhängen und für die man ein Studium absolvieren muss. Einer davon ist der des Apothekers: Um teilweise selbst Medikamente herstellen zu können, ist ein Pharmaziestudium nötig. Apotheker können später die Weiterbildung zum Fachapotheker durchlaufen. Ein anderer Job, der viel Arbeit im Labor erfordert, ist der des Rechtsmediziners. Hier wird ein Medizinstudium sowie Ausbildung zum Facharzt benötigt. 

Ein Labor kann ganz unterschiedliche Ausprägungen annehmen: Je nachdem, welche Aufgaben darin erfüllt werden, muss es sehr verschiedenen Anforderungen entsprechen. Das betrifft die Planung und die Einrichtung, aber auch die Richtlinien, an die die Mitarbeiter sich zu halten haben. Um die Sicherheit und die notwendige Hygiene im Labor zu gewährleisten, gibt es viele Vorschriften, die penibel eingehalten werden sollten. Andernfalls besteht das Risiko der Kontamination der Produkte und Proben sowie in manchem Labor auch die ganz reale Gefahr für Gesundheit und Leben der Mitarbeiter. Mittels wiederkehrender Schulungen werden die Regeln daher den Mitarbeitern immer wieder ins Gedächtnis gerufen.

Eines ist das Labor jedenfalls nicht: ein durchschnittlicher Bürojob. Für die Arbeit hier muss man Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein mitbringen. Auch Fachwissen in dem jeweiligen Bereich ist wichtig, ebenso wie bestimmte IT- und Englischkenntnisse. Alles Wichtige lernen die im Labor Arbeitenden in ihrer Ausbildung oder im Studium: Auf beiden Wegen gibt es zahlreiche Arten, sich die nötigen Kenntnisse für einen Laborjob der Wahl anzueignen. Positiv für all diejenigen, die sich für einen solchen Job interessieren, sind die Zukunftsaussichten: Die Nachfrage nach den Angeboten der Labore steigt beständig, und trotz immer mehr Fachkräfte auf dem Markt ist die Zahl der freien Stellen hoch.

 

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