Immer mehr Hersteller in der Wachstumsbranche der Gesundheitstechnik setzen im Vertrieb auf freie Vertriebs- und Handelspartner. Wir sprachen mit Markus Kohl, einem Vertriebs- und Handelspartner der memon® bionic instruments GmbH, über seine persönlichen Erfahrungen beim Einstieg und über einen Berufsalltag, den er als reizvoll und sinnstiftendend erlebt. 

T5: Wie kamen Sie zu Ihrer Tätigkeit als Vertriebspartner bei memon? 

Markus Kohl: Vertrieb, das war schon immer mein Ding. Ich habe gerne mit Menschen zu tun. Mit einer reinen Bürotätigkeit wäre ich sicher nicht glücklich. Seit 1987 war ich für die Allianz Versicherung im Außendienst tätig, in den letzten Jahren als Firmenberater, und konnte viele Erfahrungen sammeln. Da mich das Thema Gesundheit schon immer interessiert hat, bin ich froh, memon gefunden zu haben. 

T5: Was macht für Sie den Reiz dieser Tätigkeit aus? 

Markus Kohl: Es kommt meinem Typ entgegen, mir die Zeit selbst einzuteilen. Ich genieße diese Freiheit sehr, auch wenn ich oft mehr arbeite, als dies früher im Anstellungsverhältnis der Fall war. Es macht mir auch nichts aus, öfter mal am Abend meine Kunden zu treffen. Morgens genieße ich es dann, ein Stunde länger zu schlafen. Und ich liebe es, dass ich für und mit einem Team arbeite, das mich unterstützt und motiviert. Mir ist es aber auch wichtig, dass meine Arbeit und mein Erfolg angemessen honoriert werden, denn auch Geld steht für Motivation und Wertschätzung. 

T5: Sie beraten über Produkte, die negative Umwelteinflüsse positiv verändern - zum Schutz des Menschen vor Schadstoffen in der Raumluft und im Wasser, aber auch zum Schutz vor der negativen Wirkung von Elektrosmog durch WLAN, Handystrahlung und Co. Warum haben Sie sich gerade für diese Umwelttechnologie entschieden? 

Markus Kohl: Es ist mir ein Anliegen, nicht irgendetwas zu verkaufen – ich möchte, dass mein Tun auch Sinn macht. Gerade in unserer Zeit, die die Technik dominiert, muss man sich einfach damit beschäftigen, was Handy, WLAN und Co so mit sich bringen. Auch wenn heutzutage viel diskutiert wird, ob Elektrosmog und die Feinstaubproblematik die Gesundheit der Menschen überhaupt belasten, bin ich überzeugt, dass man etwas tun muss, um die moderne Technik unbeschadet nutzen zu können. Die memon-Technologie leistet hier präventiv einen wichtigen Beitrag. 

T5: Wer sind Ihre Kunden? Sind es vor allem Unternehmen und Organisationen oder eher Privatpersonen? 

Markus Kohl: Das Schöne an memon ist dabei, dass jeder Mensch und auch jedes Unternehmen potentieller Kunde ist, denn alle nutzen moderne Technologien und sollten deshalb etwas für ihren Schutz und den Schutz ihrer Mitarbeiter und Kunden tun. Das ist ein unerschöpflicher Markt. 

T5: Als selbständiger Vertriebspartner haben Sie mehr Freiheiten, aber auch mehr Verantwortung als ein angestellter Vertriebsmitarbeiter. Wo liegen aus Ihrer Sicht die Vorteile und wo die Herausforderungen dieser Entscheidung? 

Markus Kohl: Ich genieße die Freiheit der selbständigen Zeiteinteilung, die Möglichkeit eigene unternehmerische Strategien zu entwickeln und mir die Branchen auszusuchen, in denen ich verstärkt arbeite. Ich habe auch die Möglichkeit, eigene Vertriebspartner zu akquirieren. Natürlich ist so viel Freiheit nicht jedermanns Sache. Mancher braucht die Motivation und auch ein wenig Druck von außen. Ich schöpfe die Freude an der Arbeit aus mir selbst. Aber, ein Anstellungsverhältnis gibt auch Sicherheit und das schätzen doch viele, die sich neu für eine Tätigkeit im Vertrieb entschließen.

T5: Wie sieht eine typische Arbeitswoche bei Ihnen aus? 

Markus Kohl: Sie gliedert sich durch Beratungstermine, meistens in Kombination mit Messe- und Installationsterminen, auch zusammen mit neuen Partnern. Einen Tag nehme ich mir für Büroarbeit, meistens den Freitag, da hier die Straßen immer sehr voll sind. In der Regel halte ich 2 Vorträge pro Monat, die dann am Abend stattfinden. 

T5: Mit welchen Fachabteilungen bei Ihrem Hersteller memon kooperieren Sie am intensivsten? Kann man hier von Teamarbeit zwischen Hersteller und Vertriebspartner sprechen? 

Markus Kohl: Am intensivsten arbeite ich wohl mit der Vertriebsleitung und natürlich dem Service zusammen. Das funktioniert wunderbar! Kurze Wege und genau definierte Ansprechpartner sorgen für schnelle Bearbeitung, prompte Auskunft und umgehende Lieferung. So macht das Spaß. 

T5: Wie wichtig ist Weiterbildung und welche Unterstützung bietet Ihr Geschäftspartner memon Ihnen in dieser Hinsicht? 

Markus Kohl: Das Angebot an Aus- und Weiterbildung ist groß und sehr gut. Das hilft nicht nur neuen Partnern auf die Beine, auch ich frische mein Wissen gerne immer wieder einmal auf. Besonders wichtig sind mir die regelmäßigen Partnertreffen einmal im Monat, bei denen Erfahrungen ausgetauscht und Neuerungen bekannt gemacht werden. Tipps und Tricks für die Terminierung oder einfach auch Ratschläge für den Umgang mit dem Kunden stehen dann auf dem Programm. 

T5: Ist der Besuch von Fachkongressen und Weiterbildungen Teil Ihrer Tätigkeit? 

Markus Kohl: memon hat ein großes Angebot an Informationsmöglichkeiten, doch ich halte mich gerne auch durch Kongresse auf aktuellem Stand. Hinzu kommt, dass das Kontakten bei Messen und Tagungen mir persönlich ganz wichtig ist. 

Checkliste 

Erfolgreich als Vertriebs- und Handelspartner – Welche beruflichen und persönliche Qualifikationen halten Sie für erfolgsentscheidend, Herr Kohl? 

  • Kontaktfreude
  • gute Selbstorganisation
  • zielorientierte Arbeitsweise
  • absolute Identifikation mit dem Produkt
  • Freude am lebenslangen Lernen und Neugier auf Produktneuheiten und Forschungsergebnisse
  • Begeisterung


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