10 Don'ts: die größten Fehler auf Jobmessen!

1# Reinschleichen

Besuchen Sie eine Messe, bei der Sie sich im Vorfeld registrieren sollten? Stellen Sie sich am Empfang bzw. Infodesk vor, anstatt unbemerkt in die Halle zu gehen. Hier erhalten Sie zudem wertvolle Informationen, Materialien und ein Namensschild.

2# Prioritäten setzen

Ihre wichtigsten Fragen sind geklärt? Die Schlangen am Stand schon wieder endlos lang? Zeigen Sie Sozialkompetenz und beanspruchen Sie die Zeit des Recruiters nicht unnötig mit „leeren Phrasen“.

3# Flapsige Ansprache

„Hallo, ich bin die Tina.“ So können Sie sich vielleicht als Student bei einer Agentur vorstellen, nicht aber als Fachkraft in der Industrie. Ein „Guten Tag mein Name ist Max Mustermann, ich bin Entwicklungsingenieur mit langjähriger Erfahrung in X und Y und möchte mich Ihnen gerne vorstellen“ kommt sicherlich besser an.

4# Fachchinesisch

Vermeiden Sie es den Personaler mit zu vielen Fachausdrücken zu verwirren. Für den fachlichen Austausch steht Ihnen meist ein Mitarbeiter aus der Fachabteilung zur Verfügung.

5# „Mein Name ist Jobs, Steve Jobs“

Versuchen Sie sich nicht als jemand zu präsentieren, der Sie nicht sind. Schauspielern Sie nicht, bleiben Sie stets authentisch. Spätestens im Vorstellungsgespräch, wenn alle Unterlagen zu Ihnen vorliegen und tiefere fachliche Fragen auftauchen, fliegen Sie auf.

Gehaltsfragen auf Jobmessen

6# „Wie viel zahlen Sie denn so?“

Gehaltsfragen sind Bestandteil erfolgreicher Vorstellungsgespräche. Bei einem Messegespräch ist die Frage jedoch fehl am Platz.

7# Werbegeschenke abgreifen

Schauen Sie nicht einfach nur beim Stand vorbei, um kostenlose Kulis, Blöcke & Co. einzustecken. Weder auffällig noch unauffällig.

8# Der siamesische Zwilling

Haben Sie sich zur Unterstützung einen Freund oder die Eltern mitgebracht? Vermeiden Sie es im Doppelpack auf den Recruiter zu zugehen. Schlimmstenfalls hält er Sie für unselbständig und ohne nennenswertes Selbstbewusstsein.

9# Auf die Pelle rücken

Bei einer vollen Messehalle rückt man manchmal wie von selbst immer näher zum Gesprächspartner, entweder um besser verstanden zu werden oder um dem dichten Gewusel hinter einem auszuweichen. Doch achten Sie auf einen gebührenden Abstand von mindestens einer Armlänge. Andernfalls wird das Eindringen in die „intime Distanzzone“ (weniger als 60cm Abstand) als bedrohlich, unangenehm oder aufdringlich wahrgenommen und Sie unbewusst als unsympathisch eingestuft.

10# Negative Experience

Sie sind womöglich an einen unfreundlichen Mitarbeiter geraten? Ziehen Sie keine voreiligen Schlüsse. Auch wenn das Standpersonal das Unternehmen nach außen hin vertritt, können einzelne Mitarbeiter auch mal einen schlechten Tag haben. Schreiben Sie den Arbeitgeber deswegen nicht gleich ab.